365 Tage Fasching im Jahr?

Der inneren Berufung nicht nur an Fasching folgen

Die Welt ist voll von Jobs, für die man keine Krawatte braucht

Erst fallen an Weiberfastnacht die Schlipse, dann Hose und Hemd. Dieser Tage zwängt sich wieder halb Deutschland in Faschings- und Karnevalskostüme, nicht nur in den Hochburgen des Rheinlands, sondern landesweit. Auch wenn auf den Umzügen gefühlt jede zweite Frau über vierzig als Katze herumläuft und Männer sich bevorzugt Nylonstrumpfhosen über unrasierte Beine ziehen: Unter den närrischen Verkleidungen gibt es echte Verkaufsschlager – und das sind Berufe.

Fragt man bei Karnevalsausstattern nach, gehören Berufsuniformen zu den Bestsellern. Absolute Favoriten unter den Professionen: Krankenschwester und Polizist. Wenn man genau hinschaut, sind überhaupt ein Großteil der Verkleidungen zum Fasching oder Karneval der Arbeitswelt entlehnt. Sei es Schornsteinfeger, Arzt, Scharfrichter oder Koch – selbst als Nonne folgt man einer (inneren) Berufung.

Immer nur Cowboy wird auch langweilig

Als Kind musste es dagegen unbedingt Cowboy, Pirat oder Feuerwehrmann sein – alles mehr oder weniger ehrbare Tätigkeiten. Der Prinz ist von Beruf in erster Linie Königssohn, die sieben Zwerge stecken in einer mittelalterlichen Bergmannskluft. Und selbst Superhelden tragen bevorzugt eine Berufsbekleidung, die den individuellen Erfordernissen ihres Jobs Rechnung trägt. Nicht weit vom Superhelden entfernt: Die große Gruppe der Berufslustigen – der Clown.

Doch warum sind gerade Berufsverkleidungen so beliebt? Es muss ja nicht gleich der Wunsch nach einer komplett anderen Identität sein. Vielleicht ist es nur das Spiel mit den unterschied­lichen Facetten der eigenen Persönlichkeit, die man bei einem Job allein viel zu selten voll und ganz ausleben kann. Den Mut zum Jobwechsel haben manche aber leider nur zur fünften Jahreszeit.

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