„Jobportale gibt’s schon genug“

Jobportale gibt' schon genug

Über herkömmliche Schwarze Bretter und Jobvermittlung Peer-to-Peer

Wer steht hinter JobberBee, was unterscheidet die Plattform von klassischen Jobportalen und wen will das Social Network für flexible Jobs überhaupt erreichen? Wir haben Michael Hagedorn, den technischen Projektleiter bei JobberBee, zum Launch der neuen Website befragt.

Gleich vorneweg, glaubt ihr wirklich, dass die Welt ein weiteres Jobportal braucht?

Na ja, Jobportale gibt’s sicherlich schon genug, konventionelle zumindest. Wir sind jedoch ein Mix aus Jobportal und Social Network. Das ist ja auch der Gründungsgedanke der dahinter steht. Soziale Netzwerke haben unsere Art zu kommunizieren und zu interagieren revolutioniert, aber bei der Jobvermittlung läuft der Großteil nach wie vor über ein simples digitales Schwarzes Brett.

Es gibt sicherlich einige vielversprechende Ansätze bei der Jobvermittlung, vor allem im Kampf um sogenannte High Potentials. Normalsterbliche müssen sich dagegen immer noch durch ellenlange Listen klicken, bevor sie zufällig auf einen Job stoßen, der wirklich zu ihnen passt. Solchen Menschen wollen wir die Jobsuche erleichtern.

Wen habt ihr mit eurer Plattform genau im Blick?

Unsere Stärke liegt sicherlich überall da, wo es schnell gehen muss. Wir möchten sowohl kurzfristige als auch kurz laufende Jobs bedienen und die daran Beteiligten zusammenbringen. Auch alles mit Projektcharakter passt gut zu JobberBee. Die Vernetzung von klassischen Auftraggebern und Auftragnehmern ist jedoch nur die eine Seite. Wir sind sehr gespannt, wie unsere Direktvermittlung angenommen wird, denn über unsere Plattform ist ja auch eine Jobvergabe quasi Peer-to-Peer möglich, sodass sich Jobber gegenseitig Aufträge vermitteln können. Denkbar wären beispielsweise kurzfristige Vertretungen.

Warum müssen sich Anwender für die Nutzung des Portals anmelden?

Unser Hauptanliegen ist ja das Zusammenführen von Menschen und da bedarf es einfach einer gewissen Verbindlichkeit und Authentizität. Als soziales Netzwerk sowieso. Das Anlegen eines Profils ist aber eigentlich der einzige wirkliche Aufwand, den JobberBee verlangt. Die aktive und permanente Suche nach irgendwelchen passenden Anzeigen entfällt. Je genauer du dich innerhalb der Plattform positionierst, umso besser finden dich die Jobs.

Das gilt auch für Unternehmen. Sie sollten ihr Anforderungsprofil für einen Job möglichst exakt definieren, denn nur Kandidaten, die die Kriterien in den zeitlichen und räumlichen Dimensionen sowie in ihren Fähigkeiten erfüllen, werden automatisch über die Suchanfrage informiert. Kernstück des Matchings ist dabei die Schärfe, mit der wir die Dimensionen qualifiziert haben und dadurch eine extrem hohe Treffgenauigkeit erzielen. Außerdem geben wir Auftraggebern ein effizientes Bewerbermanagement mit an die Hand, um die Kommunikation einfach zu halten und um zum Beispiel Bewerbungen schnell und unkompliziert zu- oder auch absagen zu können.

Wer steht hinter JobberBee?

Zur Abwechslung mal kein Start-up, sondern ein Berliner IT-Beratungshaus, das schon seit knapp 10 Jahren im Projektgeschäft am Start ist, aber immer auch auf der Suche nach einer eigenen Produktidee war, um diese eigenhändig an den Markt zu bringen und zu etablieren.

Wir sind spezialisiert auf Business-Anwendungen und Datenbanktechnik, durch unser Projektgeschäft mit Personalvermittlung sehr vertraut. Wir bieten ja nicht nur uns selber an, wir bieten uns auch mit Partnern an, wir mischen die Teams. Wir sind mit unseren Leuten und Profilen in verschiedenen IT-Jobbörsen und bei Agenturen registriert und haben irgendwann gemerkt: Das muss doch einfacher gehen!

Vor ungefähr einem Jahr war die Idee so weit gereift, dass wir aus dem nach wie vor auf Hochtouren laufenden Projektgeschäft ein kleines Team ausgekoppelt haben, um unser Baby endlich auf die Welt zu bringen.

Die Website ist live, was kommt als Nächstes?

Die Kernfunktionalität steht, ja, wobei wir noch stark am Komfort schrauben wollen. Woran wir zum Beispiel ganz akut arbeiten, ist ein persönlicher Assistent, der dich zu Beginn erst einmal an die Hand nehmen soll. Da unser Konzept doch stark von klassischen Plattformen abweicht, ist ein gewisses Umdenken notwendig. Großes Thema ist auch die Bereitstellung der JobberBee App, die den Flow der Kommunikation noch einmal signifikant erhöht. Unser Ansatz eines vierdimensionalen Matchings erlaubt zudem diverse Features, über die wir allerdings erst reden möchten, wenn sie die Testphase durchlaufen haben. Das hier ist erst der Anfang.

Vielen Dank für das Gespräch.

Über JobberBee

JobberBee ist das erste Social Network für flexible Jobs und Köpfe. Die Platt­form verein­facht das Suchen und Finden von Auf­trägen und Arbeits­kräften auf Grund­lage eines aus­gefeil­ten vier­dimensio­nalen Matchings. JETZT KOSTENLOS ANMELDEN

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