Mal eben die Welt retten

Selbstständige und Minijobber engagieren sich mehr als andere im Ehrenamt

Selbstständige und Minijobber engagieren sich mehr

Selbstständige und Minijobber? Da bleibt doch fürs Ehrenamt weder Muße noch Zeit. Pustekuchen! Eine empirische Studie der Universität Rostock kommt zu einem überraschenden Ergebnis und räumt mit den gängigen Vorurteilen auf. Das Fazit: Die beiden Gruppen gehören vielmehr zu den aktivsten Ehrenamtlern überhaupt.

Ende des letzten Jahres hatten Studenten des Instituts für Volkswirtschaftslehre in einer repräsentativen Befragung insgesamt 1200 Menschen in Mecklenburg-Vorpommern zu ihrem ehrenamtlichen Engagement auf den Zahn gefühlt. Dabei zeigte sich auch: Die Bereitschaft zu gemeinnütziger Arbeit ist abhängig von Einkommen und Bildung. Zum hohen Engagement unter Minijobbern sehen die Wissenschaftler keinen Widerspruch.

„Minijobs werden nach ersten Erkenntnissen der Studie offensichtlich als Hinzuverdienst von sozial Bessergestellten genutzt“, erläutert Kathrin Johansen vom Institut für Volkswirtschaftslehre auf Nachfrage der Nachrichtenagentur dpa. Laut Institut waren unter den Befragten sehr viele Minijobber, die über ein hohes Haushaltseinkommen verfügten.

Klar, dass sich das nicht einfach verallgemeinern lässt. Klar ist auch: Wichtigste Ressource für ein Ehrenamt ist und bleibt die Zeit. 38 Prozent der Befragten fehlt genau diese, sie ist der Hinderungsgrund Nummer eins. Schließlich sind die meisten Freiwilligen durchschnittlich 3,5 Stunden pro Woche aktiv. Dass sich flexible Jobverhältnisse besonders gut mit einem Ehrenamt verbinden lassen, liegt da fast schon auf der Hand.

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