Sicher ist, dass nichts sicher ist

Datenschutz gerät immer mehr zur Vertrauensfrage

Datenschutz gerät immer mehr zur Vertrauensfrage

Am 11. Februar 2014 findet weltweit der Safer Internet Day statt. Kernziel der Initiative der Europäischen Kommission ist die Sensibilisierung für den Datenschutz im World Wide Web. Dabei stellt gerade das diesjährige Motto „Gemeinsam für ein besseres Internet“ klar: Datenschutz geht uns alle an – sowohl Nutzer als auch Dienstleister. Wir erklären, worauf Anwender im Umgang mit Online-Services achten sollten.

Auch wenn Überwachungsskandale à la PRISM & Co. unser Sicherheitsbewusstsein dankenswerterweise schärfen: Die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit den eigenen und den Daten anderer geht weit über den Schutz vor geheimdienstlichen Lauschangriffen hinaus. In Zeiten von Tracking-Cookies, Geo-Targeting und kriminellem Datenklau gerät die Nutzung von Dienstleistungen im Internet immer mehr zur Vertrauensfrage.

Doch wie unterscheidet man seriöse Angebote von unseriösen? Im Wesentlichen kommt es hier auf drei Kriterien an: Wie werden Daten erhoben, wie werden sie verwaltet und wie werden sie genutzt.

Datenerhebung – Seien Sie knauserig!

Sparen kann man nicht nur im Supermarkt. Fragen Sie sich immer: Sind die für eine Registrierung erforderlichen Daten tatsächlich für die Dienstleistung relevant? Niemand bezweifelt, dass ein Shop zum Warenversand auch Adressdaten abfragen muss. Die Angabe des Geschlechts ist in diesem und in vielen anderen Fällen jedoch vollkommen irrelevant. Vertrauenswürdige Anbieter verzichten auf die Abfrage personenbezogener Daten, sofern sie für die Kernfunktionalität nicht notwendig sind.

Eine Bewertung dieser Funktionalität ist allerdings nicht immer leicht. Um die Aussagekraft des eigenen Profils in sozialen Netzwerken zu erhöhen, kann es durchaus sinnvoll sein, zusätzliche personenbezogene Angaben zu machen. Die Angaben sollten jedoch absolut freiwillig sein. Einstellungen zur Sichtbarkeit der hinterlegten Informationen hat der Benutzer dabei im Idealfall selbst in der Hand.

Datenverwaltung – Kontrolle ist besser

Mal ehrlich: Einhundertprozentige Sicherheit gibt es nicht. Eine verlässliche Datenhaltung erfolgt dennoch von der Abfrage über die Speicherung bis zur Ausgabe grundsätzlich innerhalb eines geschlossenen und verschlüsselten Systems. Bei den meisten Browsern können Sie Verschlüsselung bei der Eingabe am Schlosssymbol in der Adresszeile erkennen. Seriöse Anbieter nutzen SSL auch zur Benachrichtigung ihrer Kunden per Mail, sofern dies von deren E-Mail-Providern unterstützt wird. Bei den meisten Providern ist das inzwischen der Fall.

Nicht erst seit den jüngsten Spähskandalen ist auch der Serverstandort in deutschen Rechenzentren von Belang. Anders als in den USA ist Datenschutz hier keine wohlmeinende Selbstverpflichtung, sondern unumstößliches Gesetz. Auf Ihre Benutzerdaten sollte niemand Zugriff haben, außer den Administratoren selbst. Und die sind dem Dienst am Nutzer verpflichtet. Sie sorgen neben der Sicherheit Ihrer Daten auch für deren Verfügbarkeit – zum Beispiel durch regelmäßige Backups. Freilich sind auch sie zum Zweck der Strafverfolgung zur Herausgabe bestimmter Informationen gezwungen, allerdings nur auf richterlichen Beschluss.

Datennutzung – Der Teufel steckt im Detail

Niemand darf Ihre Daten ohne Ihre persönliche Einwilligung speichern, veröffentlichen oder weitergeben. Doch zu schnell wird bei den AGBs weggeklickt, die Einwilligung erteilt. Dabei steht im Kleingedruckten alles drin. Viele Anbieter werden beispielsweise bei der Aufbereitung marketingrelevanter Statistiken schwach und geben Besucherdaten an externe Dienstleister wie Google Analytics ab. Die Datenschutzbestimmungen geben darüber Auskunft.

Grundsätzlich gilt: Wer als Dienstleister ein klares, werbefreies Nutzungsmodell sein Eigen nennt, muss sensible Informationen nicht an werbetreibende Unternehmen weitergeben. Ein serviceorientiertes Unternehmen bietet seinen Kunden zudem immer auch Möglichkeiten zur Einsicht, Änderung oder Löschung der eigenen Daten. Wenn nicht auf Knopfdruck, so zumindest einfach und formlos per Mail.

Datenschutz bei JobberBee

Die hier nur kurz vorgestellten drei Aspekte eines wirksamen Datenschutzes machen deutlich: Für Anwender kommt es vor allem auf eine kritische Grundhaltung bei der Wahl geeigneter Dienstleister an. Datenschutz ist Vertrauenssache. Doch wem man sein Vertrauen schenkt, ist abhängig von klaren Kriterien.

Alle obigen Merkmale eines sicheren Datenhandlings hat JobberBee konsequent umgesetzt, denn die Sicherheit Ihrer Daten hat für uns oberste Priorität. Die Hitabis GmbH, das Unternehmen hinter JobberBee, berät als Spezialist für Business-Anwendungen und Datenbanktechnik seit vielen Jahren verantwortungsvoll und professionell zahlreiche deutsche Unternehmen und Behörden zum Thema Datensicherheit. Diese Erfahrung und Kompetenz haben wir mit größter Sorgfalt bei der Entwicklung von JobberBee eingebracht.

Über JobberBee

JobberBee ist das erste Social Network für flexible Jobs und Köpfe. Die Platt­form verein­facht das Suchen und Finden von Auf­trägen und Arbeits­kräften auf Grund­lage eines aus­gefeil­ten vier­dimensio­nalen Matchings. JETZT KOSTENLOS ANMELDEN

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